- 21. 10. 2025
- Veröffentlicht durch: Albert Slížek
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Auftraggeber war ein staatliches Unternehmen, dessen interne Kontrollsysteme unser Expertenteam umfassend bewertete. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen Verdachtsmomente auf geheime Absprachen und unlautere Praktiken im Zusammenhang mit der öffentlichen Beschaffung von IT-Ausrüstung und -Dienstleistungen, insbesondere in Bezug auf zwei bedeutende Projekte, die sowohl aus öffentlicher Hand kofinanziert wurden. Der Auftrag folgte auf die Entlassung eines IT-Leiters, was Bedenken hinsichtlich möglicher Absprachen, Amtsmissbrauchs und diskriminierender Maßnahmen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge aufwarf.
Unsere forensische Untersuchung, die maßgeblich auf eDiscovery-Verfahren beruhte und über 200.000 Dokumente umfasste, deckte eine Vielzahl intransparenter Praktiken auf. Dazu gehörten überhöhte Preise sowie die Anwendung diskriminierender Kriterien in den Ausschreibungsunterlagen. Außerdem fanden wir erhebliche Beweise für geheime Absprachen zwischen mehreren Ausschreibungsteilnehmern. Darüber hinaus brachte die Untersuchung systemische Schwachstellen im internen Kontrollsystem des Kunden zu Tage.
Auf Grundlage unserer Erkenntnisse legten wir dem Kunden einen detaillierten Bericht vor, der eine Reihe gezielter Empfehlungen zur Stärkung der Aufsichtsmechanismen und zur Minderung des Risikos zukünftiger Unregelmäßigkeiten enthielt.